Die Hochzeitskerze ist wunderbarer alter Hochzeitsbrauch, der je nach Region unterschiedlich stark verwurzelt ist. Die Kerzenflamme ist ein Symbol der unverbrüchlichen Liebe und soll die „bösen Geister“ von der Ehe fernhalten. Es obliegt der Brautmutter dem Brautpaar in der Kirche die Hochzeitskerze zu überreichen. Die Kerze wird im Normalfall ein Leben lang aufbewahrt und vor Hochzeitstagen – als kleine Erinnerung für den Bräutigam – oder in Krisenzeiten erneut entzündet. Wer über ausreichend Kreativität und Geschick verfügt kann eine Hochzeitskerze selbst gestalten und den Brautleuten zum Geschenk machen.

Dekoration für die Hochzeitskerze

Als Basis eignet sich eine reinweiße Altarkerze mit ausreichender Länge für die jahrelange Nutzung. Mitunter finden Zweidocht-Kerzen Verwendung, als Symbol für Braut und Bräutigam. Ein wichtiges Gestaltungselement sind dünne Wachsplatten die in zahlreichen Farben und Designs (z.B. Perlmutt, Antik, Metallic) erhältlich sind. Sie haften durch bloßes Andrücken auf der Kerzenoberfläche und dienen als Hintergrund für fertige Wachszierelemente mit den klassischen Hochzeitssymbolen (Trauringe, Tauben, Kreuz, Bibel usw.) Goldene Wachsschnüre und Bordüren bilden eine dekorative Einfassung.

Die Beschriftung der Hochzeitskerze

Die Namen der Brautleute und das Hochzeitsdatum dürfen auf der Hochzeitskerze nicht fehlen. Spezielle Flüssigwachsmalstifte (Kerzen-Pens) ermöglichen das direkte Schreiben auf der Kerzenoberfläche. Alternativ können die Buchstaben und Zahlen aus einer Wachsplatte geschnitten und aufgedrückt werden. Im Handel sind fertige Wachsbuchstaben und Zahlen erhältlich. Zum Schutz vor Staub und Fingerabdrücken empfiehlt es sich die Kerze abschließend mit durchsichtigem Kerzenlack zu überstreichen.